Freitag, 7. Mai 2010

Ich bin stinksauer…

… und frustriert! Es scheint eine Tatsache zu sein, dass es zum guten Ton gehört, seine Teppiche und sich seines zusammengefegten Drecks über die Balkonbrüstung zu entledigen.

Haare, Fußnägel (sogar inklusive Feile) landeten also mal wieder auf meiner Terrasse. Das Ansprechen, von dem ich dachte, dass es unter zivilisierten Menschen etwas bewirken könnte, führte nur dazu, dass die Ladungen häufiger und Ballastreicher wurden. Das einzige Entgegenkommen, zu welchem Familie B. sich windend bereit erklärte, war, dass sie es mir nicht mehr auf den Kopf schütten wollen – o.K. als Ausweichmöglichkeit nehmen sie daher meine Wäsche…

Ich rede nicht von Pflanzenteilen und Erde, das ist Natur und das kehre ich gerne regelmäßig gerne für meine Nachbarn zusammen und entsorge es…

Ich ekele mich vor den Haaren uns Fußnägeln und unidentifizierbarem Dreck und fühl mich dem ganzen ausgeliefert, weil ich nun mal unten wohne …

Ich halte auch nichts von den gut gemeinten Tipps von Freunden, die - wenn sie es miterleben, raten, den von mir wieder zusammengefegten Müll, den Nachbarn wiederum vor die Tür zu kippen – so etwas ist für mich Niveau los und ist eine Stufe, die nur zu gerne zu ungeahnter Kreativität der weiteren Schritte führt – wohin solche Eskalationen führen können, lehrte uns ja schon diese Geschichte, die wir sicherlich alle haben in der Schule lesen müssen: von der geborgten Bratpfanne bis hin zum Katapult…

Ich bin jedenfalls schwer frustiriert…

Sollten Sie eine brauchbare Idee haben, dann schreiben Sie mir bitte…



Also dann doch lieber Frustbacken...


etwas Brandteig aufgespritzt

wird noch gefüllt mit Cognacsahne, wandert anschließend auf meine Hüften und wärmt dann meine - heute doch arg gebeutelte Seele - um danach einen heftigen Streit zwischen meinen Hüften und meinem Stammhirn zu erzeugen..


ach ja...



also gut, dann werde ich also meinen Frust auch noch so auslassen, dass zumindest das Ergebnis positiv ist, dann hat sich mein Frustschaffen wenigstens doch noch gelohnt:


Mit Magnet geht es eigentlich ganz gut

Die guten ins Töpfchen...

und noch cirka eine Wagenladung voller Kettelstifte...

Es ist zwar nicht weniger geworden, doch wenigstens weiß ich jetzt, was ich alles so habe...







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