Dienstag, 2. März 2010

Nächster Stichtag 02.03.2010

Obwohl das Bein ja noch ganz andere Dinge zu erzählen gehabt hätte, möchte ich denn schon gerne ausführen, wie es weiter geht.

Nun stand es dann also an, den Arzt zu wechseln. Obwohl ich am 18.02.2010 ja bereits erläutert hatte, dass ich lediglich 50,73 % des vollen Gewichtes erreiche, war er der Meinung, dass die Behandlung nun abgeschlossen sei und ich wieder arbeiten gehen könne. Auch wenn ich mich drüber gefreut habe, wieder „in meinen Alltag zurück zu dürfen“, machte mich die Vorstellung bange. Wie soll ich das mit den Krücken (oh pardon: den Unterarmgehstützen (i. f. Uags genannt) schaffen. Wie soll ich zur Arbeit kommen und wie soll ich mich dort fortbewegen; wie soll ich einen ganzen Tag schaffen?

Der – wie von der Krankenkasse angeraten – nunmehr konsultierte Kollege, röntge noch einmal und verordnete Medikamente, die den Aufbau der Knochen unterstützen sollen und erläuterte mir ebenfalls, dass das Wadenbein noch nicht ganz angewachsen sei. „Gehen Sie in die volle Belastung, entweder, es hält, oder es hält nicht!“ – nicht gerade vertrauenserweckend und auch ein wenig beängstigend.

Ebenfalls schlägt er eine Wiedereingliederung vor. (1. Woche zwei Stunden und dann Steigerung um jeweils 2 Stunden pro Woche, so dass man sukkzessive „seine“ Stundenzahl wieder erreicht – vorbehaltlich, dass sich der Arbeitgeber einverstanden erklärt.

Am 01.03. 2010 habe ich es dann sogar geschafft auf 69,2 % zu belasten und ich habe mich ehrlich gefreut – zeigte es doch, dass es vorwärts geht.

Die 60 %, die ich in der Zeit vorher gerne mal geschafft hätte, habe ich einfach ausgelassen, aber so war es ja die ganze Zeit. Ich mache einen Sprung, dann tut sich zwei Wochen überhaupt nichts, und dann der nächste Sprung. Wieder einmal ein Beweis dafür, dass der menschliche Körper sich individuell verhält.

Da ja sehr viele Menschen über den Suchbegriff: Trimalleoläre Luxationsfraktur auf diesen Blog finden, habe ich – auch zur Ermunterung Mitleidender – eine kleine Grafik erstellt, die den Verlauf zeigt: (click macht es groß)




Heute war denn dann wieder Krankengymnastik und ich übte, mit nur einer Krücke zu gehen: ich sehe zwar aus, wie das Abbild des berühmten schiefen Turmes, aber es funktioniert ganz langsam und unsicher zwar – aber es ist ja auch noch kein Meister vom Himmel gefallen.

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