Dienstag, 23. Februar 2010

Nächster Stichtag 23.02.2010: Na super,

geht es Ihnen manchmal auch so, dass Sie gerne etwas erzählen würden und sogar schon geschrieben haben und Ihnen dann einfällt, dass die kleine, feine Bloggergemeinde ja auch Leser haben könnte, die das Geschreibsel nun doch nichts angeht, oder nur teilweise, oder dass man es anders schreiben würde, wenn man wüsste, dass es betreffende Personen lesen würden?

Blöde Sache, denn momentan ist ja mein Blog der einzige Draht zur Außenwelt und eigentlich geht es auch genau darum…

„Das Bein“ würde so gerne eine Geschichte erzählen, vom freundlichen Herrn Orthopäden, und der Art, wie eine Behandlung abgeschlossen wurde, obwohl sie eigentlich noch gar nicht abgeschlossen ist – jedenfalls nach meiner Meinung … „aber er will sich auch nicht mit mir streiten“ – gut, da sind wir einer Meinung: ich will mich auch nicht mit ihm streiten …

Es müssen denn nun also andere Maßnahmen eingeleitet werden und das werden sie auch – wie mittlerweile mit der Krankenkasse, dem Hausarzt und der Physiotherapeutin besprochen wurde, aber das, was mir am Freitag widerfahren ist, dass kann ich jetzt noch nicht schreiben – später vielleicht, denn eigentlich gehört es dazu und ich weiß mittlerweile, dass viele Patienten davon betroffen sind: so weit lehne ich mich denn jetzt aus dem Fenster: nur Kassenpatienten natürlich …

Dabei war ich so stolz: ich habe die vermaledeiten Stufen geschafft – ganz alleine!!!

Das war für mich ein großer Schritt und ist es eigentlich auch jetzt noch, doch mein Stolz erhielt sehr schnell einen erheblichen Dämpfer: schade, dass „das Bein“ sich so asozial verhält und langsamer heilt, als es der Heilmittelkatalog vorsieht …

Jetzt ist mein Kopf voll mit unnötigen Gedanken, wie ich „das Bein“ wieder heil kriege, wie ich es stabilisiert kriege, wie ich wieder Kraft hinein kriege – alles Dinge, die ich nun gerade brauchen kann, wie eine Ladung Bügelwäsche einer Großfamilie…

Ich weiß, dass ich über eine Leserschaft verfüge, die sehr gut zwischen den Zeilen lesen kann und somit bin ich mir sicher, dass Sie meinem Geschreibsel bereits jetzt die elementaren Dinge entnehmen können, um die es gerade geht, die ich aber nicht so deutlich schreiben kann, obwohl ich ehrlich nicht glaube, dass der Herr Orthopäde heimlich meinen Blog liest.

Ach ja …

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