Samstag, 2. Januar 2010

Die Geschichte vom Bein ...

Nachdem mich ja nun einige Mails erreicht haben, die eigentlich an mein Bein gerichtet sind, habe ich beschlossen, ein wenig zu berichten.


Dies weniger aus narzisstischen Gründen, eher, dass ich selbst meine Fortschritte festhalte und vielleicht auch, dass andere, die es auch trifft, wenigstens etwas finden, dass ihnen Mut macht – so á la: „ja, ja, genau wie bei mir“ … und schon fühlt man sich nicht mehr so allein …


Insofern erhält das Bein nunmehr seinen eigenen Tag …


So und nun, Auftritt Bein …


„Gestatten, Bein, Leporellas Bein – ich bin das unglückliche Ende der Reise in die ewige Stadt. Bei genauerer Betrachtung, wurde ich auch mit einem Synonym bedacht, dass sich denn dann: Trimalleoläre Luxationsfraktur 1) li. oberes Sprunggelenk nennt.


Um eine lange Geschichte kurz zu machen, gibt es hier den Anfang


Eigentlich sollte ich 6 Wochen in der Gipsschiene bleiben, dann sollte eine Stellschraube in einer kleinen OP entfernt werden, hernach war sportliche Betätigung: in medizinischem Deutsch als - leichte Teilbelastung aus dem Gips heraus - geplant.


Soweit der Plan.


Doch wie das ja immer so ist: erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.


Aufgrund einiger Fehlinformationen wurde die Stellschraube, denn dann nicht bereits am 26.10.2009 entfernt, sondern erst am 02.11.2009 mit der Empfehlung den Gips noch 14 Tage zu belassen.


Nun gut, das ist ja nicht weiter tragisch …




1) Quelle: Beim dreifachen Knöchelbruch (lat Trimalleolarfraktur) wird zusätzlich das Volkmann-Dreieck (hintere Schienbeinkante) ausgerissen. Beim Volkmann-Dreieck handelt es sich um ein dreieckförmiges Knochenstück am hinteren unteren Ende des Schienbeins.

1 Kommentar:

Hilda hat gesagt…

Du machst aber auch Sachen. Jesses.... nur gut dass Du den besten Mann der Welt hast :-)

Gute Besserung
Hilda