Sonntag, 14. Juni 2009

Ohne Worte...

Allein am Fenster, einsam wartend,
wieder ist es mal so weit,
eilig, flüchtend - Motor startend,
bloß nicht reden, bloß kein Streit.

Nur ein Freund, doch keine Liebe,
doch kein Freund hat das verdient,
dass ferngesteuert durch die Triebe,
Verletzung jetzt zum Absprung dient.

Du bist schuld und du bist schlecht,
Malus, Malus über mir.
Ist das eigentlich gerecht,
dass die Wahrheit wird kaschiert?

Sieben Jahre investieren,
eine Basis aufzubaun´,
wie ein Dieb zu spionieren,
ist die Basis noch Vertraun´?

Was ich seh´, das macht mich blind,
was ich hör´, wird dementiert,
ich bin die Einzige bestimmt,
die Deine Unschuld suggeriert.

Doch Du glaubst, ich intrigiere,
lass kein gutes Haar an Dir,
Wahrheit, Wahrheit ignoriere,
was da wird gespielt mit dir.

Kannst Du eigentlich nicht spüren,
dass, was Du siehst verlogen ist?
Feige Blicke Dich berühren,
weil Du der Herrscher hier noch bist.

Ich bin nur der Sünden Opfer,
werd´ bedauert - armes Kind,
und ich merke langsam tapfer,
dass „Freunde“ so verlogen sind.

Wahrheit war ein Manifest,
das sieben Jahre uns begleitet;
jetzt, da stell´ ich traurig fest,
dieses hat Dir nichts bedeutet.

Was Du willst glauben,
wird von andren´, Dir ins Hirn fest impletiert
meine Liebe, mein Vertrauen,
wird durch andre´ nivelliert.

Du hörst jetzt mit andern´ Ohren,
glaubst was andre´ für Dich sehn´,
irgendwann hast Du verloren,
dann mußt Du Dir eingestehn´,
dass Du auf die falschen Pferde,
hast gesetzt, denn Eigennutz,
war die wehe, bittre´Lehre,
die Dich zog, tief in den Schmutz.

Arrogant - ganz Herr der Lage,
Spreu vom Weizen schnell getrennt
noch glaubst Du nicht, wenn ich Dir sage,
nur wer verraten wird - erkennt.