Sonntag, 14. Juni 2009

Jetzt reicht es ...

Ich gebe zu, ich kann nicht mehr,
renne nur noch hin und her
wie getrieben – Herdenvieh
dem Selbstzweck dienen – das wollt ich nie!

Nur spionieren, lauschen, spannen
Auf der Hut sein – unsichtbar
Wer nicht da, kann niemand quälen
Ich spiel nicht länger hier den Narr.

Der charmevoll grinsend mit viel Kraft,
mühevoll die Arbeit schafft,
weil Energie gebannt blockiert
nur auf einen ist fixiert.

Der nach meinem Leben trachtet
Nicht biologisch – existentiell,
nur weil er selbst den Neid gepachtet
und Können nicht akzeptieren will.

Alle gleich schlecht – eine Stufe,
wird Unvermögen schön kaschiert,
ich höre schon die Unkenrufe,
wer nicht mitspielt, der krepiert.

Wird ausgeschlossen, diffamiert,
ohne Worte nur mit Taten,
Blicken, Hetzen und blamiert
Bis zum Tod, Claqueure warten.

Durch Lügen, Angst und Hass,
geben die Dummen nach,
reden sich den Gutfreund ein
und führen mich zum Aderlass.